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Bericht LZ

Estnischer Chor in Lüneburg

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Dankesbrief_1

Praktikanten 2015

DEG-LC-Praktikanten
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Abschiedsabend mit den Organisatoren

Abschied beim Lüneburg Marketing

        Deutsch-Estnische Gesellschaft  Lüneburg                          LIONS CLUB LÜNEBURG

PRESSEMITTEILUNG

Praktikanten beleben die Städtepartnerschaft Lüneburg – Tartu

Seit mehr als 15 Jahren setzen sich die Lüneburger Deutsch-Estnische Gesellschaft und der Lions Club Lüneburg für die Vertiefung der Partnerschaft zwischen Lüneburg und der Stadt Tartu in Estland ein.

Zu den vielfältigen Projekten auf dem sozialen und kulturellen Sektor zählen beispielsweise die Unterstützung von Kinder- und Altenheimen, der Austausch von Schüler-, Sport- und Musikgruppen sowie die Durchführung von Praktika junger Menschen aus Tartu in Lüneburger Unternehmen und Einrichtungen.

Schon seit Jahren hat sich dazu eine enge Zusammenarbeit zwischen der Deutsch-Estnischen Gesellschaft und dem Lions Club Lüneburg entwickelt.

In diesem Jahr haben beide Gesellschaften Praktikantenprojekte initiiert, die zwar in eigener Verantwortung, aber in engem gemeinsamen Schulterschluss durchgeführt wurden. 

Durch die Koordinierung der Deutsch-Estnischen Gesellschaft hat Ranel Rusnak, ein estnischer Berufsschüler aus Tartu, zehn Wochen im Rahmen eines Praktikums  Er-fahrungen bei dem  Lüneburger Softwareunternehmen  Electric Paper und bei der Handwerkskammer Lüneburg-Stade-Wolfsburg sammeln können. „Durch seine guten Fachkenntnisse war das Praktikum ein Gewinn für beide Seiten“, ist sich Sven Meyer, Geschäftsführer bei Electric Paper, sicher. Für Ranel war  überraschend, dass in manchen Betrieben „die Leute schon am Freitagmittag Feierabend machen“, wie er erstaunt feststellte. Ganz so arbeitnehmerfreundlich seien die Arbeitszeiten in Estland (noch) nicht.

Die Lüneburg Marketing GmbH stellte, vermittelt durch die Deutsch-Estnische Gesell-schaft, einen Praktikumsplatz für Edith Lemsalu, Schülerin der Fachrichtung Tourismus, zur Verfügung. Dort koordinierte Frau Judith Peters mit großem persön-lichen Einsatz das Praktikum, welches Einblicke in Stadtmarketing, Stadtführungen und interne Betriebsabläufe bot. Zudem erarbeitete Edith Informationen über die Hansestadt in estnischer Sprache, die estnischen Touristen ab sofort online zur Verfügung gestellt werden. Sie war überrascht, wie intensiv der Kontakt zwischen den Partnerstädten ist: Mehrfach suchten estnische Touristen das Info-Büro im Rathaus auf, erfreut, in ihrer Muttersprache beraten zu werden. Das Praktikum wurde durch eine großzügige Spende des Wirtschaftsforums Lüneburg unterstützt.

Die beiden Lionsclubs Tartu Tamme und Lüneburg unterstützten ebenfalls den beruflichen Austausch von jungen Menschen aus Tartu und Lüneburg.

In enger Zusammenarbeit mit dem sehr engagierten Schulleiter Herrn Klamm der Diana-Schule in Bad Bevensen wurde für die beiden jungen Physiotherapeuten Marit Andres und Dmitri Valiulin ein  Ablaufplan für eine siebenwöchige Hospitation in der Diana-Klinik und im Klinikum Lüneburg erstellt. Dmitri stellte fest: „Die Ausbildung und die Therapien in Estland und in Deutschland sind völlig unterschiedlich: In Estland macht beispielsweise jeder Physiotherapeut eine eingehendere Diagnose vor Behandlungsbeginn.“ Sein Studienfach – er belegt berufsbegleitend einen Masterstudiengang Physiotherapie an der Universität Tartu – gibt es in Deutschland nicht. Marit, Physiotherapeutin und Studentin der Humanmedizin stellte fest: „Estnische und deutsche Physiotherapeuten können aufgrund der teilweise unterschiedlichen Erfahrungen sehr gut gegenseitig profitieren“. Dazu sagt Frau Karin Lindemann, Leiterin der Physiotherapie des städtischen Klinikums Lüneburg: „Wir waren von den beiden Esten hinsichtlich ihres Engagements, ihrer Wissbegierde und äußerst netten Art sehr begeistert“.

Ein Rahmenprogramm, organisiert von den Gastgebern zum Kennenlernen der Region und den Menschen, rundete das Programm ab.

„Das waren gelungene Projekte, die ein lebendiges Stück Städtepartnerschaft darstellen“, sind sich Karl-Günter Lange vom Lionsclub Lüneburg und Heiko Frese von der Deutsch-Estnischen Gesellschaft einig.

 

2015 Jahreshauptversammlung_1

18.01.2015

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