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  Unser Austausch mit Estland

 

Nachdem wir im letzten November Schüler unserer Partnerschule aus dem estnischen Tartu zu Besuch hatten, haben wir, die Schüler der Wilhelm-Raabe Schule und zwei betreuende Lehrkräfte, uns im März auf den langen Weg nach Tartu gemacht. Diese Reise war, wie vorher schon erwartet, anstrengend und ermüdend, aber gleichzeitig auch sehr interessant, da wir in den Pausen unserer verschiedenen Bus- und Bahnstrecken jeweils kurze Einblicke in die europäischen Hauptstädte Warschau, Vilnius und Riga bekamen. Als unsere kleine Gruppe von 14 Personen dann am Sonntagabend nach einer 36-stündigen Fahrt endlich in Tartu ankam, wurden wir dort herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. In den nächsten Tagen hatten wir Zeit, diese näher kennenzulernen und bekamen einen Eindruck vom Familien- sowie Schullebens der Esten.  Insgesamt sind diese nicht besonders anders als wir Deutschen, weshalb wir uns auch alle auf Anhieb gut mit unseren Austauschpartnern verstanden haben.

Schon im letzten Jahr, als die estnische Gruppe bei uns zu Besuch war, hatten wir ein Projekt zur deutsch-estnischen Partnerschaft gestartet. Da die Städtepartnerschaft unserer beiden Städte zu dem Zeitpunkt ihr 20-jähriges Bestehen feierte, haben wir uns entschieden, einen Film dazu zu drehen. Dazu haben wir jeweils in Tartu und in Lüneburg Personen interviewt, die etwas zu dieser Partnerschaft beigetragen haben. Diese Interviews sowie einige Stadtaufnahmen und Interviews mit unseren eigenen Erwartungen haben wir dann in unserem Film zusammengestellt. Da dieses Projekt jedoch ziemlich aufwändig war, hatten wir es nicht im letzten November in Deutschland fertigstellen können. Bei unserem Besuch im Estland haben wir den Film schließlich beendet. Außerdem haben wir gemeinsam eine Ausstellung, in der wir unsere beiden Städte sowie unseren Austausch präsentieren, ausgearbeitet. Diese haben wir gemeinsam mit unserem fertigen Film vorgestellt.

Neben unserem Projekt haben wir auch viele interessante Ausflüge unternommen. Diese führten uns u. a. von der Stadt Tartu in das unterhaltsame und lehrreiche Wissenschaftszentrum AHHAA und den Sireli Kindergarten, in dem die Kinder die Möglichkeit haben, Deutsch zu lernen, bis hin zu einer sonnigen Moorwanderung. Insgesamt lässt sich sagen, dass Tartu eine vielfältige und schöne Stadt ist, die es sich einmal zu besuchen lohnt. Entgegen allen Erwartungen wurden wir dort nicht von kaltem und ungemütlichem Wetter, sondern von viel strahlender Sonne begleitet.

Am Ende wollte keiner wirklich gehen, da wir in dieser kurzen Zeit dort neue Freunde fanden, die wir hoffentlich nicht das letzte Mal gesehen haben.

Bericht: Maja-Leonie Weiblen, Wilhelm-Raabe-Schule Lüneburg

 

Und dazu noch die schönsten individuellen Erinnerungen:

  • Die Begeisterung, die der Cup-Song bei unseren Schülern und auch beim Vorstellungsabend ausgelöst hat (Herr Frese)
  • Der Nervenkick beim Überqueren des Bogens der Fußgängerbrücke bei Nacht nach Tartuer Art als Brücke in lebenslange Freundschaften. (Philine)
  • Der Besuch des AHHAA-Zentrums! (Luis)
  • Das unglaubliche Gefühl, als ich auf dem Dach eines Bürogebäudes nur einen Meter vom Abgrund entfernt stand und den tollsten Blick von Tartu bei Nacht genießen konnte. (Neele)
  • Mit interessanten estnischen Kaffeebechern auf dem Tartuer Marktplatz spontan den Cup-Song zu spielen und dafür Applaus zu bekommen. (Alica)
  • Tartu am Freitagabend erleben, mit all seinen Jugendlichen und der Lebensfreude  und Kreativität Tartus. (Kira)
  • Das (nächtliche) Billardspiel im Billardclub und die Busfahrt in estnischen Bussen. (Johann)
  • Die Moorwanderung bei strahlendem Sonnenschein und das gemeinsame Volleyballspiel. (Maxi)
  • Die gemeinsamen Abende als Gruppe mit den Austauschpartnern sowie die schöne Wanderung durchs estnische Moor. (Maja)

 

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